Nanodetektoren sind ein leuchtendes Beispiel
Das Bionanotechnologie-Unternehmen Lumiphore beschäftigt sich mit komplexen biochemischen Reaktionsmechanismen und nutzt diese für zahlreiche medizinische Anwendungen. Das Unternehmen arbeitet dabei mit leuchtenden chemischen Verbindungen, sogenannten Lanthanoid-Fluoreszenz-Komplexen - aufgrund ihrer Winzigkeit auch Nanodetektoren genannt.
Einsatzgebiete der Lumiphore-Technologie ergeben sich u. a. in der Wirkstoffforschung, der Diagnostik und der Therapeutik. Auch in der Krebstherapie gibt es jetzt dank der Lumiphore-Technologie einen vielversprechenden Ansatz: Dabei werden Krebszellen präzise angesteuert und bestrahlt.
Die in Redwood City, im Herzen des Silicon Valley, beheimatete Lumiphore wurde im Jahr 2001 als Spin-off der University of California Berkeley gegründet.
Technologie
Die Lumi4®-Komplexe sind eine neue Klasse fluoreszierender Nachweisreagenzien mit Metall-Lanthanoiden und wurden auf der Grundlage einer von Professor Kenneth N. Raymond und seinen Mitarbeitern an der Universität von Berkeley in Kalifornien erarbeiteten patentierten Technologie entwickelt. Heute ermöglicht die Technologie die Vorhersage, Diagnose und Verlaufskontrolle bestimmter Krankheiten. Darüber hinaus können Giftstoffe im Körper nachgewiesen und Arzneistoffe überwacht werden. Weitere Einsatzgebiete sind der Nachweis von Umweltgiften und Allergenen in Lebensmitteln.
Website: www.lumiphore.com
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011
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